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Geschichte des RKW

Das RKW wurde nach dem ersten Weltkrieg am 10. Juni 1921 als "Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit in Industrie und Handwerk" in Berlin gegründet. Die Initiative ging vom Wirtschaftsministerium aus, die Gründerväter waren Carl Friedrich von Siemens und der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI).

Aufgaben des RKW waren die Sammlung und Verbreitung von Methoden und Instrumenten zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit in den namentlich genannten Wirtschaftszweigen sowie die Organisation von Unternehmerreisen – vor allem in die USA. Erarbeitet wurden diese Methoden und Instrumente in "Gemeinschaftsarbeit" von Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden – eine Arbeitsweise, die wir bis heute verfolgen. Das Wirtschaftsministerium unterstützte die Arbeiten in der nunmehr 90-jährigen Geschichte des RKW durch intensive Beteiligung und stetige finanzielle Förderung.

Nach dem Krieg entstand das RKW neu und war als deutsche Produktivitätszentrale Teil des Wiederaufbauprogramms im Rahmen des Marshall-Plans. Ab 1950 trug es zunächst den Namen "Rationalisierungs-Kuratorium der Deutschen Wirtschaft e.V.". Es entstanden Landesgruppen in den elf westlichen Bundesländern.

Seit Juli 1990 ist das RKW auch in den ostdeutschen Bundesländern vertreten und hat zum Aufbau mittelständischer Strukturen zwischen Elbe und Oder beigetragen. In 1998 wurde es in "RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V." umbenannt. Die Landesgruppen wurden zu wirtschaftlich selbstständigen Einheiten ausgegliedert  – das RKW ergab fortan in seiner Struktur das heutige Bild.

Weiterlesen: Das RKW 1921 bis 1996 – Ausführlicher Überblick über die Geschichte von Manfred Pohl (Mitglied des Vorstands der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.)

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