Suche

 

Materialeffizienz (2010 - 2012)

Eine höhere Materialeffizienz ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll. Durch sie können in kleinen und mittelständischen Unternehmen Kosten gesenkt werden. Damit trägt eine hohe Materialeffizienz langfristig zur Wettbewerbsfähigkeit produzierender Betriebe bei.

Der Anteil von Material an den Gesamtkosten im Verarbeitenden Gewerbe ist mit rund 45 Prozent mehr als doppelt so groß wie der Anteil der Personalkosten. Ohne große Investitionen und durch einfache Veränderungen in der Organisation kann die Materialeffizienz in der Produktion oft deutlich erhöht und damit letztlich die Kosten gesenkt werden.

Hintergrund

Bislang schöpfen aber nur wenige kleine und mittlere Unternehmen diese Möglichkeiten voll aus. Vielfach sind die Kostenstrukturen bei Roh-, Betriebs- und Hilfsstoffen nicht transparent. Und eingespannt in ihr Alltagsgeschäft fehlt den Unternehmen zudem oft die Zeit, ihre Effizienzreserven auf dem Gebiet Material überhaupt zu analysieren.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat deshalb das Impulsprogramm Materialeffizienz ins Leben gerufen. Das Programm fördert einzelbetriebliche Beratungen und den Aufbau von Materialeffizienznetzwerken.

Das Projekt

Ziel des Projekts "Aufbau regionaler Kompetenz zu Materialeffizienz" ist es, das Impulsprogramm in den Regionen Hessen, Norddeutschland und NRW stärker zu verankern. Darüber hinaus soll das Wissen zur einzelbetrieblichen und volkswirtschaftlichen Bedeutung von Materialeffizienz bei Multiplikatoren, Beratern und Unternehmern vor Ort verbreitet werden.

Das Projekt schließt an das im September 2009 beendete Projekt "Impulse für eine höhere Materialeffizienz in ausgewählten Bundesländern" an.

Vorgehen im Projekt

Von März 2010 bis Februar 2012 werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um für das Thema zu sensibilisieren. Dazu zählen:

  • regionale Workshops und Expertengespräche
  • regionale Informationsveranstaltungen
  • regionale Sprechtage
  • Mailings und Netzwerkarbeit
  • Ansprache von Wirtschaftsförderern, Arbeitsgeberverbänden, Branchenverbänden, regionalen Netzwerken etc.
  • Kontaktbesuche bei interessierten Firmen und Beratern
  • Aufbau einer Arbeitsgemeinschaft von Materialeffizienzberatern
     

Daten zum Projekt

Kontakt

Fachliche Ansprechpartnerin:

Ansprechpartner für organisatorische Fragen:

Lesetipp

Projekt ´09

Dieses Projekt schließt an das 2009 beendete Projekt "Impulse für eine höhere Materialeffizienz" an: zum Vorgängerprojekt

Förderung