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Kultur- und Kreativwirtschaft

Kultur- und Kreativwirtschaft - das ist Vielfalt pur und so facettenreich wie die Branche selbst sind auch ihre Potenziale. Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft hilft Unternehmern, Marktchancen zu stärken und internationale Märkte zu erschließen.

Logo: Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Kultur- und Kreativwirtschaft besteht aus vielen Teilmärkten: dem Architektur- und Buchmarkt, der Design- und Filmwirtschaft, dem Kunst- und Pressemarkt und dem Markt für darstellende Künste, der Musik- oder Rundfunkwirtschaft sowie der Software- / Gamesindustrie und dem Werbemarkt.

In diesen Bereichen sind rund 238.000 Unternehmen tätig und die Quote der Selbständigen ist außergewöhnlich hoch. Insgesamt zählen 94 Prozent aller Firmen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu den sogenannten Mikrounternehmen.

Hintergrund

Viele, die sich mit kultureller Arbeit eine wirtschaftliche Existenz aufbauen wollen, sind auf Fremdkapital angewiesen. Förderprogramme können dabei helfen, Finanzierungslücken zu schließen und Projekte umzusetzen.

Doch die Kreativschaffenden werden von der bisherigen Förderstruktur nur wenig erreicht. Sie wissen oft zu wenig über bestehende Programme und die damit verbundenen Auflagen und Anforderungen, als dass sie von diesen profitieren könnten.

Das Projekt

Im RKW wurde ein Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eingerichtet. Dieses unterstützt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie seit November 2009 die Initiative "Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung". Ziel ist es, diesen Wirtschaftszweig stärker zu etablieren und die Rahmenbedingungen für dessen Akteure zu verbessern.

Kreativen Unternehmern soll der Zugang zur öffentlichen Förderung erleichtert und ihre wirtschaftliche Weiterentwicklung gefördert werden. Darüber hinaus sollen sie dabei unterstützt werden, internationale Märkte besser zu erschließen. Angesprochen werden vor allem Neugründer, Projektemacher, Microunternehmer und Freelancer.

Die Leistungen des Kompetenzzentrums ergänzen bereits bestehende Spezialangebote. Das Kompetenzzentrum sucht den Dialog mit Branchenexperten, um vorhandenes Know-how und Erfahrungen optimal zu bündeln.

Struktur und Leistungen des Kompetenzzentrums

Das Kompetenzzentrum besteht aus einer bundesweiten Anlaufstelle in Eschborn und acht Regionalbüros. Bundes- und Regionalebene sind eng miteinander vernetzt und tauschen sich regelmäßig aus.

Das Team des Kompetenzzentrums in Eschborn analysiert die Fördermaßnahmen des Bundes. Auf dieser Grundlage erarbeitet es Empfehlungen für wirtschaftspolitische Entscheidungsträger, damit die Kreativunternehmer bestehende Programme besser nutzen können. Außerdem treibt es die regionen- und branchenübergreifende Vernetzung voran.

In den Regionalbüros informieren die Ansprechpartner während regelmäßiger Sprechtage und in Orientierungsberatungen über die öffentliche Förderung. Die Beratungen vor Ort richten sich an Kulturunternehmer und Kreativschaffende und bilden eine Plattform, auf der sich die Akteure vernetzen und neue Kooperationen anstoßen können.

Daten zum Projekt

  • Name: Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes
  • Laufzeit: 2009 - zunächst 2012
  • Finanzierung: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
  • Förderkennzeichen: VI B 1 - 02982524

Kontakt

Allgemeine Fragen zum Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft:

Struktur

Überregionaler Ansprechpartner für Intermediäre, Verbände, Branchennetzwerke und Unter-nehmen: Team in Eschborn

Unternehmer der Kultur- und Kreativwirtschaft erhalten Orientierungsberatungen vor Ort: Regionale Ansprechpartner

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