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Kultur- und Kreativwirtschaft
Ob kreatives Unternehmen, Gründer oder freischaffende Künstlerinnen und Künstler: Ihnen bietet das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft eine branchenspezifische Anlaufstelle für alle unternehmerischen Belange.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft besteht aus vielen Teilmärkten: dem Architektur- und Buchmarkt, der Design- und Filmwirtschaft, dem Kunst- und Pressemarkt und dem Markt für darstellende Künste, der Musik- oder Rundfunkwirtschaft sowie der Software- / Gamesindustrie und dem Werbemarkt.
Insgesamt erwirtschaftete die Branche im Jahr 2009 über 131 Mrd. Euro Umsatz. In diesem Wirtschaftsbereich sind rund 237.000 Unternehmen tätig und die Quote der Selbständigen ist außergewöhnlich hoch. Insgesamt zählen ca. 97 Prozent aller Firmen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu den sogenannten Mikrounternehmen.
Hintergrund
2007 wurde die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ins Leben gerufen. Ziel ist es, Branchenakteure wettbewerbsfähiger zu machen und mehr existenzsichernde Arbeitsplätze zu schaffen. Im Zuge dieser Initiative wurde im RKW ein Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eingerichtet.
Das Projekt
Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft arbeitet seit November 2009 gemeinsam mit den Akteuren der Branche daran, ihre Erwerbschancen deutlich zu verbessern.

Die Mitarbeiter/innen des Kompetenzzentrums können die Bedürfnisse von Kreativunternehmen in besonderem Maße berücksichtigen, denn: Sie sind nicht nur in kreativen Szenen zu Hause, sondern bringen auch umfassendes Wirtschafts-Know-How mit. Für die Schnittstelle zwischen Kreativität und Wirtschaftlichkeit bündelt das Team damit ideale Kompetenzen.
Leistungen des Kompetenzzentrums
Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft ist sowohl bundesweit als auch regional für die Akteure der Branche aktiv.
Deutschlandweit arbeitet es an fachübergreifenden Inhalten – wie zum Beispiel Nachhaltigkeit und Innovation. Neue Trends, die sich in den Szenen vor Ort entwickeln, werden dabei aufgegriffen. Zu diesen Themen werden Experten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung angesprochen und ein zukunftsweisender Austausch ins Leben gerufen – zum Beispiel in Form von Workshops oder Podiumsdiskussionen.
Darüber hinaus übernimmt das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft eine beratende Funktion für die Politik: So werden beispielsweise die Förderprogramme des Bundes (z.B. ZIM-NEMO) daraufhin geprüft, wie gut sie für die spezifischen Belange von Kreativunternehmen geeignet sind.
Auf regionaler Ebene informiert das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft Akteure der Branche - während regelmäßiger Sprechtage und in Orientierungsberatungen. Hierfür arbeitet es eng mit vor Ort etablierten Beratungs- und Förderangeboten zusammen.
Daten zum Projekt
- Name: Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes
- Laufzeit: 2009 - Ende 2014
- Finanzierung: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
- Förderkennzeichen: VI B 1 - 02982524
Kontakt
Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft - Leitung:
Harm Wurthmann
030-20898019-4
E-Mail
Leitung:
Christian Rost
030-20898019-2
E-Mail
Beratung
Unternehmer der Kultur- und Kreativwirtschaft erhalten Orientierungsberatungen vor Ort: Regionale Ansprechpartner
Magazin
RKW Magazin spezial zur Kultur- und Kreativwirtschaft:
Kreativ arbeiten mit Erfolg!
Thema
Im Fokus: Nachhaltigkeit in der Kultur und Kreativwirtschaft
Projekt
- Website der Initiative
Kultur- und Kreativwirtschaft - Vortrag zur Initiative [engl.] "Reaching for the stars"
- Ökonomisch relevant
Artikel in BRANDaktuell 2/10
Förderung
