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Dienstleistungen für Senioren

Der demographische Wandel, das heißt das Älterwerden der Bevölkerung, wird meist als bedrohliches Szenario gesehen. Doch diese Entwicklung bietet auch Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft.

Bild: Dienstleistungs-Innovationen für Senioren

Der Wunsch und die Notwendigkeit, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen, erfordern neue Lösungen - im technischen, wirtschaftlichen, sozialen und auch organisatorischen Bereich. Dazu zählt auch, dass die neuen Technologien mit Dienstleistungen verknüpft werden, die dem Bedarf der Generation 50plus gerecht wird.

Das Projekt

Wie können Dienstleistungen für Senioren, die auf mikrosystemtechnischen Produkten aufbauen, unternehmensübergreifend entwickelt und vermarktet werden? Welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Dieser Fragestellung wird in dem Verbundprojekt MIDIS nachgegangen.

Das RKW Kompetenzzentrum entwickelt in seinem Teilprojekt Methoden und organisatorische Lösungen, um Senioren, Dienstleister und Hersteller in einen gemeinsamen Entwicklungsprozess einzubinden. Denn nur wenn die technikbasierten Dienstleistungen bedarfsgerecht und von den Nutzern akzeptiert sind, kann das relativ neue Geschäftsfeld hinreichend erschlossen werden.

Vorgehen im Projekt

Zunächst wurden die dienstleistungsrelevanten Bedürfnisse und Probleme von Senioren erhoben (Bedarfsanalyse). Außerdem wurde untersucht, welche Möglichkeiten und Problemlösungspotenziale die Mikrosystemtechnik bietet (Potenzialanalyse).
Aus diesen beiden Analysen werden Innovationspotenziale für mikrosystemtechnisch basierte Dienstleistungen für Senioren abgeleitet.

Parallel werden Organisationskonzepte entwickelt, die die kooperative Entwicklung von auf Mikrosystemtechnik basierenden Dienstleistungen fördert. Gemeinsam mit Transferpartnern werden diese Lösungsansätze in der Praxis erprobt und gegebenenfalls optimiert.
Schließlich wird analysiert, welche Geschäftsmodelle und Managementtools sich besonders eignen, um diese Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermarkten.

Ergebnisse

Die Verwertung der Projektergebnisse erfolgt auf mehreren Wegen: Sie werden direkt von den Partnern im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit genutzt und über eine webbasierte Entwicklungsplattform auch den Transferpartnern zur Verfügung gestellt. Weiterhin gehen die Ergebnisse in das Lehr- und Weiterbildungsangebot der diesbezüglich tätigen Partner ein, beispielsweise in das der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik.

Zugleich wird im Rahmen des Projekts ein Handlungsleitfaden entwickelt, der das Innovationsmanagement von mikrosystemtechnisch basierten Dienstleistungen unterstützt.

Partner

Das Verbundvorhaben wird koordiniert von Prof. Dr.-Ing. Christof Zangemeister, Z&P Zangemeister & Partner, Systemforschung und Innovationsberatung, 24398 Winnemark.
Weitere Forschungspartner sind:

Transferpartner sind u. a. der ASB Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V., Köln und die ASK Allgemeine Sicherheits- und Kontroll-Gesellschaft mbH, Berlin. Weitere Transferpartner können noch in das Projekt integriert werden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Depner!

Daten zum Projekt

Kontakt

Interesse? Dann wenden Sie sich direkt an:

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Förderung