RKW-Kompetenzzentrum

 

Lernen am Arbeitsplatz

Obwohl die meisten Fähigkeiten nicht während der Ausbildung, sondern bei der täglichen Arbeit erworben werden, ist es schwierig dieses informelle Wissen zu bewerten. Wie können diese Kompetenzen erfasst und anerkannt werden?

Transparenz und Vergleichbarkeit von Qualifikationen innerhalb der Europäischen Union spielen in der Lissabonstrategie eine Schlüsselrolle. Durch die Förderung des lebenslangen Lernens soll die EU zum wettbewerbfähigsten Wirtschaftsraum der Welt werden. Deshalb wurde 2002 in Kopenhagen ein Arbeitsprogramm über berufliche Aus- und Weiterbildung formuliert. Eine Vielzahl nationaler und europäischer Projekte behandelt seitdem das Thema "Lernen am Arbeitsplatz" aus verschiedenen Perspektiven.

Das Projekt

Im europäischen Forschungsprojekt "Inflow - Informal Learning in the Workplace" wurde ein Modell entwickelt, das hilft, informell Erlerntes zu identifizieren und zu bewerten. Dazu wurden Praxisbeispiele für das Lernen am Arbeitsplatz untersucht. Berücksichtigt wurden Fragestellungen, wie: Welche Formen des Informellen Lernens gibt es? Wie können sie von der Unternehmensleitung gefördert werden? Das Modell wurde in der Praxis erprobt und optimiert.

Ergebnisse

Wie informell Erlerntes identifiziert, beschrieben und bewertet werden kann, zeigt das Modell zur Anerkennung informellen Lernens, das in diesem Projekt entstanden ist. Die Ausprägungen informellen Lernens in der Unternehmenspraxis zeigen die Fallbeispiele PALATIN und Gesundheits- und Rehazentrum Schwäbische Alb.

Partner

Neben dem RKW Kompetenzzentrum waren an dem Projekt Inflow weitere Forschungseinrichtungen, Beratungs- und Weiterbildungsorganisationen, Unternehmer, nationale Akkreditierungsstellen und IT-Spezialisten beteiligt:

Daten zum Projekt