RKW-Kompetenzzentrum

 

Arbeitskreis Handelslogistik

Handelslogistik beginnt dort, wo ein Produkt den Hersteller verlässt und endet, sobald die Ware beim Endkunden eintrifft. Dazwischen liegen produktspezifische Zwischenstufen, die sich vielfach in einem Veränderungsprozess befinden.

Die traditionellen Stufen des Groß- und Einzelhandels befinden sich im Umbruch: Sie definieren sich neu und Waren überspringen Stufen, die früher als unentbehrlich galten.
So bieten beispielsweise Handel und Logistikdienstleister die Über- und Einflussnahme auf bisher nicht selbst bearbeitete Teile der Lieferkette an.

Hintergrund

Die wesentliche Aufgabe der Logistik liegt darin, Distanzen zu überbrücken. Das betrifft alle Distanzen zwischen Hersteller und Endverbraucher. Vielfach sind Handelsstufen zwischengeschaltet.

Die Handelslogistik hat immer auch eine interne Komponente. Das wird deutlich, wenn Aufträge innerhalb der Räumlichkeiten aller am Prozess Beteiligten abgewickelt werden (Lagerwirtschaft und interner Transport).

Der Arbeitskreis

An dem Arbeitskreis Handelslogistik nehmen Experten aus Handel und Logistik sowie wissenschaftliche Institute und Weiterbildner, Sozialpartner und andere Dienstleister teil. Sie erarbeiten Lösungsansätze und Strategien, um Logistik und Transport so gut wie möglich am Kundennutzen zu orientieren und diese dabei so kostengünstig wie möglich zu gestalten.

Beteiligte und Gast-Referenten tragen mit aktuellen Vorträgen zur inhaltlichen Gestaltung bei. Auch Diskussionsrunden gehören zu den wesentlichen Bestandteilen des Arbeitskreises und besichtigungen können die Gestaltung abrunden. Die Entwicklung gemeinsamer Projekte kann ein weiteres Ergebnis des Arbeitskreises sein.

Die konstituierende Sitzung fand am 17. April 2008 in Berlin statt. Das nächste Treffen findet am 23.11.2011 in Köln beim Bundesamt für Güterverkehr statt. Teilnehmer können sich formlos per E-Mail bei Herrn Jüngel anmelden.

Daten zum Projekt