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Magazin

Ausgabe 1/2012

 

Publikationsdetails

Expertise

11/2011, Dr. Heiner Depner (Projektleitung), Natalia Gorynia-Pfeffer, Dr. Carsten Lohmann, Dr. Wolfgang Möller, Dr. Ingrid Voigt

Wirksamkeit der aus dem Konjunkturpaket II geförderten FuE-Projekte des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM)

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Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist das Basisprogramm des BMWi für die bundesweite, technologie- und branchenoffene Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen und für die mit ihnen zusammenarbeitenden wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen. Anfang 2009 wurde das ZIM im Rahmen des Konjunkturpakets II erweitert und aufgestockt, um die Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen während der damals herrschenden Finanz- und Wirtschaftskrise verstärkt zu fördern.

Konkretisierung der ZIM-Richtlinie
In der ZIM-Richtlinie vom 17. Februar 2009, die ab dem 18. Februar 2009 für alle bis zum 31.12.2010 gestellten Förderanträge galt, wurde das Ziel der Aufstockung und Erweiterung konkretisiert:
"Mit dieser Förderung von schnell marktwirksamen ein- bis zweijährigen Projekten, die bis spätestens Ende 2011 abgeschlossen und abgerechnet sein müssen, sollen die Unternehmen in der gegenwärtigen Situation dabei unterstützt werden, ihre Forschungs- und Innovationsanstrengungen auf hohem Niveau fortzusetzen und verstärkt neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln, um sich im globalen Wettbewerb behaupten zu können."

Profiteure der Erweiterung waren einerseits Unternehmen aus den alten Bundesländern, für die eine Förderung aus dem Fördermodul ZIM-SOLO (Einzelprojekte) möglich wurde, andererseits große Mittelständler mit bis zu 1.000 Beschäftigten pro Betrieb mit Geschäftstätigkeit in ganz Deutschland, für die alle Fördermodule erstmalig geöffnet wurden.

Wirkungen der Forschungs- und Entwicklungs-Projekte (FuE)
Ziel der vorliegenden Studie war es, bei den geförderten Unternehmen und den mit ihnen kooperierenden Forschungseinrichtungen zu untersuchen, welche Wirkungen mit der Aufstockung und Erweiterung des ZIM auf mikroökonomischer Ebene erreicht wurden. Die Befragungen zielten darauf ab, bereits kurz vor oder unmittelbar nach dem Abschluss der FuE-Projekte Wirkungen zu erheben, die während der Projektlaufzeit in Forschung und Entwicklung aufgetreten waren. Zusätzlich wurden Wirkungen erfasst, die nach der Überführung in die Produktion erwarten wurden.

Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass sich die Aufstockung und Erweiterung des ZIM als Maßnahme zur Unterstützung von Unternehmen in Wirtschaftskrisen bewährt hat.

Umfang:
88 Seiten
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